CONVOY BUDDY's
KLEINES FUNK-LEXIKON

Abkürzungen
Buchstabieralphabet
Q-Gruppen oder Q-Schlüssel
Die besten Zahlen
Die Kanäle und Frequenzen
Antennen und Abgleich
Funk im Ausland  (evtl. nicht ganz aktuell !)
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Diese Seite ist im März 2000 erstellt worden.

Bei den gesetzlichen Grundlagen und Bestimmungen sowie speziell bei den Bestimmungen für CB-Funk im Ausland sind möglicherweise inzwischen einige hier nicht berücksichtige Änderungen eingetreten.

Da ich nach sehr langer Treue zum Hobby (von 1976 bis 2007) irgendwann keine Lust mehr hatte, mich über die Auflagen meiner Wohnungsgesellschaft (keine Dachantenne etc.) zu ärgern und die Verbreitung von CB in meiner direkten Umgebung rückläufig war (oder die Nervensägen Überhand nahmen), habe ich mich nach einem anderen Zeitvertreib umgesehen. Eine Aktualisierung dieser Seite ist daher nur in Teilbereichen erfolgt.


Bevor jetzt irgend jemand fragt "Was soll das ... ?", gleich am Anfang die Begründung.

Auch langjährige CB-Funker benutzen viele der Q-Gruppen oder Q-Schlüssel falsch. Einerseits vielleicht aus Bequemlichkeit, andererseits aber kennen oder können sie es nicht anders. Sie haben - wie wohl die meisten "auf Band" - durch Zuhören gelernt und nutzen eben ihre Kenntnisse. Leider übernehmen auf diese Weise aber wieder viele Neulinge diese Fehler und verbreiten sie auch auf die gleiche Weise weiter.

Das kann Dir nicht passieren ? Schön.
Nehmen wir mal an, Du willst die Station "Gurkenmurkser" ( hoffentlich hat wirklich niemand diesen Skip)   rufen und hast selbst den Skip "Flaschenbürste" (so heißt nun hoffentlich wirklich niemand, oder ?)  .

Hast Du vielleicht auch schon gerufen :
 

Gängige Anrufe

Und das grausige Ergebnis

QRZ Gurkenmurkser

Sie werden von Gurkenmurkser gerufen
(obwohl der ja der Gerufene gewesen wäre)

QRZ mal der Gurkenmurkser für mich

Sie werden von Gurkenmurkser gerufen mal für mich

QRZ mal der Gurkenmurkser für die Flaschenbürste

Sie werden von Gurkenmurkser gerufen mal für die Flaschenbürste

Toll, was da so an Ergebnissen herauskommt, oder nicht ?

Dabei ist der korrekte Anruf so einfach :

Gurkenmurkser QRZ Flaschenbürste

Gurkenmurkser, Sie werden von Flaschenbürste gerufen.

Ist doch eigentlich ganz einfach, oder ? Zuerst, um dort die Aufmerksamkeit zu wecken, der Name der gerufenen Station, dann das, was man möchte (nämlich QRZ), und dann das eigene Rufzeichen. Weil es zu diesem Anruf gehört, weil es die Höflichkeit eigentlich erfordert und weil der Gesetzgeber möchte, daß der eigene Rufname wiederholt genannt wird.

Übrigens stammen diese Q-Gruppen oder Q-Schlüssel (noch) aus dem Tastfunk, und da macht es schon viel aus, wenn man statt "Sie werden von ... gerufen" nur "QRZ" tasten oder "klopfen" muß.

Ebenfalls "gern" gestolpert wird beim Buchstabieren. Ist eigentlich auch nicht so schwer, wenn man's kann. Früher stand wenigstens noch das deutsche Buchstabieralphabet im Telefonbuch (!), einige CB-Hersteller sind auch noch so anfängerfreundlich, daß sie in der Bedienungsanleitung das internationale (oder NATO-) Buchstabieralphabet abdrucken. Aber wer liest schon Bedienungsanleitungen ?
Um wieder die "Flaschenbürste" zu nehmen : Nach dem deutschen Buchstabieralphabet käme für diesen Skip folgendes heraus : "Friedrich - Ludwig - Anton - SCHule - Emil - Nordpol - Berta - Übermut - Richard - Samuel - Theodor - Emil". Nach dem internationalen Buchstabieralphabet wird es länger, weil dort z.B. keine Umlaute enthalten sind. Das Ergebnis : "Foxtrott - Lima - Alfa - Sierra - Charlie - Hotel - Echo - November - Bravo - Uniform - Echo - Romeo - Sierra - Tango - Echo".

Eigentlich noch recht einfach ist die Sache mit den "besten Zahlen". Da macht kaum jemand Fehler, zumal es hier ja auch nicht so viele Möglichkeiten gibt.

Etwas komplizierter wird es schon bei den "allgemein gebräuchlichen" Abkürzungen. Allerdings habe ich hier - um nicht für das Laden dieser Seite eine Ewigkeit zu benötigen - wirklich nur die wichtigsten und/oder gebräuchlichsten übernommen.

Meine Quelle für diese Daten ist übrigens kein Geheimnis : Sie entstammen überwiegend dem Anhang 14 der VO Funk und wurden aus der Druckschrift "Prüfungsfragen für den Erwerb des Amateurfunkzeugnisses der Klasse 3" der RegTP übernommen, die auch (kostenlos) im PDF-Format (für Acrobat Reader) dort zum Download bereit steht.

Übrigens : Ich mache auch Fehler. Aber ich versuche, wenn ich schon darauf aufmerksam gemacht werde, diese in Zukunft zu vermeiden und pöbele nicht denjenigen an, der mich darauf hingewiesen hat. Aber genau das erlebt man leider sehr häufig. Sei's drum.

Da außer dem vorstehenden Text auf dieser Seite nichts unter "eigene geistige Leistungen" fallen würde, allenfalls Fleißarbeit beim Abtippen, mache ich natürlich auch keinerlei Copyright- oder Urheberrechtsansprüche hierfür geltend. Der eigentliche Inhalt dieser Seite, die Tabellen, stammt aus "allgemein öffentlich zugänglichen Quellen" (Gesetzes- bzw. Verordnungstexte gehören dazu) und fällt daher ohnehin nicht unter die urheberrechtlich schützenswerten Texte.
Wer Lust dazu hat, kann diese Seite "wie sie ist" in seine eigene Homepage einbinden. Ein Quellenhinweis wäre eine nette Geste. Sofern ein Link auf diese Seite plaziert werden soll, bitte ich um kurze Mitteilung unter Angabe des zur Verfügung stehenden Platzes für das "Mini-Banner" als Linkgrafik. Das Banner hat die Abmessungen 400 x 89 Pixel. Der HTML-Code für die Link-Einbindung wird gern nach Anforderung per e-Mail zugesandt.
 



 
 

Q - Schlüssel
Bedeutungen übernommen aus Anhang 14 der VO-Funk
Als Mitteilung / Aussage Als Frage
Q - Schlüssel Bedeutung Q - Schlüssel Bedeutung
QR...  QR... 
QRA  Der Name meiner Funkstelle ist ... QRA?  Wie ist der Name Ihrer Funkstelle?
QRB Die Entfernung zwischen unseren Funkstellen beträgt ungefähr ... Seemeilen (oder Kilometer). QRB? In welcher Entfernung von meiner Funkstelle befinden Sie sich ungefähr?
QRG Ihre genaue Frequenz (oder die genaue Frequenz von ...) ist ... kHz (oder MHz). QRG? Wollen Sie mir meine genaue Frequenz (oder die genaue Frequenz von..) mitteilen?
QRH Ihre Frequenz schwankt. QRH? Schwankt meine Frequenz?
QRI  Der Ton Ihrer Aussendung ist ...... 1. gut 2. veränderlich 3. schlecht. QRI? Wie ist der Ton meiner Aussendung?
QRK Die Verständlichkeit Ihrer Zeichen (oder der Zeichen von ...) ist 1. schlecht 2. mangelhaft 3. ausreichend 4. gut 5. ausgezeichnet. QRK? Wie ist die Verständlichkeit meiner Zeichen (oder der Zeichen von ...)?
QRL Ich bin beschäftigt (oder ich bin mit ... beschäftigt). Bitte nicht stören. QRL? Sind Sie beschäftigt?
QRM Ich werde gestört (Ich werde ... 1. nicht 2. schwach 3. mäßig 4. stark 5. sehr stark gestört.) QRM? Werden Sie gestört?
QRN Ich werde durch atmosphärische Störungen beeinträchtigt. (Ich werde ... 1. nicht 2. schwach 3. mäßig 4. stark 5. sehr stark gestört.) QRN? Werden Sie durch atmosphärische Störungen beeinträchtigt?
QRO Erhöhen Sie die Sendeleistung. QRO? Soll ich die Sendeleistung erhöhen?
QRP Vermindern Sie die Sendeleistung. QRP? Soll ich die Sendeleistung vermindern?
QRQ Geben Sie schneller (... Wörter in der Minute). QRQ? Soll ich schneller geben?
QRS Geben Sie langsamer (... Wörter in der Minute). QRS? Soll ich langsamer geben?
QRT Stellen Sie die Übermittlung ein. QRT? Soll ich die Übermittlung einstellen?
QRU Ich habe nichts für Sie. QRU? Haben Sie etwas für mich?
QRV Ich bin bereit. QRV? Sind Sie bereit?
QRX Ich werde Sie um ... Uhr (auf ... kHz (oder MHz)) wieder rufen. QRX? Wann werden Sie mich wieder rufen?
QRZ Sie werden von ... (auf ... kHz (oder MHz)) gerufen. QRZ? Von wem werde ich gerufen?
QS...  QS... 
QSA Ihre Zeichen (oder die Zeichen von ...) sind ... 1. kaum 2. schwach 3. ziemlich gut 4. gut 5. sehr gut hörbar. QSA? Wie ist die Stärke meiner Zeichen (oder der Zeichen von ...)?
QSB Die Stärke Ihrer Zeichen schwankt. QSB? Schwankt die Stärke meiner Zeichen?
QSD Ihre Zeichen sind verstümmelt. QSD? Sind meine Zeichen verstümmelt?
QSK Ich kann Sie zwischen meinen Zeichen hören; Sie dürfen mich während meiner Übermittlung unterbrechen. QSK? Können Sie mich zwischen Ihren Zeichen hören? Wenn ja, darf ich Sie während Ihrer Übermittlung unterbrechen?
QSL  Ich gebe Ihnen Empfangsbestätigung. QSL? Können Sie mir Empfangsbestätigung geben?
QSO Ich kann mit ... unmittelbar (oder durch Vermittlung von ...) verkehren. QSO? Können Sie mit ... unmittelbar (oder durch Vermittlung von ...) verkehren?
QSP Ich werde an ... vermitteln. QSP? Wollen Sie an ... vermitteln?
QSV Senden Sie eine Reihe V auf dieser Frequenz (oder auf ... kHz (oder MHz)). QSV? Soll ich eine Reihe V auf dieser Frequenz (oder auf ... kHz (oder MHz)) senden?
QSY Gehen Sie zum Senden auf eine andere Frequenz über (oder auf ... kHz (oder MHz)). QSY? Soll ich zum Senden auf eine andere Frequenz übergehen?
QT...  QT... 
QTH Mein Standort ist ... Breite, ... Länge (oder nach anderer Angabe). QTH? Welches ist Ihr Standort nach Breite und Länge (oder nach anderer Angabe)?
QTR  Es ist genau ... Uhr. QTR? Welches ist die genaue Uhrzeit?



 

Gegenüberstellung der Buchstabier-Alphabete
Buchstabe International Deutsch

nach Anhang 14 der VO-Funk

und nach Normen ITU / ICAO / NATO

Deutschland
nach DIN 5009

Österreich

nach ÖNORM A 1081

nach amtlicher Buchstabiertafel

von 1934

A Alfa Anton Anton Anton
B Bravo Berta Berta Berta
C Charlie Cäsar Cäsar Cäsar
D Delta Dora Dora Dora
E Echo Emil Emil Emil
F Foxtrot Friedrich Friedrich Friedrich
G Golf Gustav Gustav Gustav
H Hotel Heinrich Heinrich Heinrich
I India Ida Ida Ida
J Juliett Julius Julius Julius
K Kilo Kaufmann Konrad Kaufmann
L Lima Ludwig Ludwig Ludwig
M Mike Martha Martha Martha
N November Nordpol Nordpol Nordpol
O Oscar Otto Otto Otto
P Papa Paula Paula Paula
Q Quebec Quelle Quelle Quelle
R Romeo Richard Richard Richard
S Sierra Samuel
teilweise auch gebräuchlich :
Siegfried
Siegfried Siegfried
T Tango Theodor Theodor Theodor
U Uniform Ulrich Ulrich Ulrich
V Victor Victor Victor Victor
W Whiskey Wilhelm Wilhelm Wilhelm
X X-Ray Xanthippe Xaver Xanthippe
Y Yankee Ypsilon Ypsilon Ypsilon
Z Zulu Zacharias
teilweise auch gebräuchlich :
Zeppelin
Zürich
teilweise auch gebräuchlich :
Zeppelin
Zeppelin
Ä nur aufgelöst : 
Alfa - Echo
Ärger Ärger Ärger
Ö nur aufgelöst :  
Oscar - Echo
Ökonom
teilweise auch gebräuchlich :
Ödipus
Österreich Ökonom
teilweise auch gebräuchlich :
Ödipus
Ü nur aufgelöst :  
Uniform - Echo
Übermut
teilweise auch gebräuchlich :
Übel
Übel Übel
Ch nur aufgelöst : 
Charlie - Hotel
Charlotte  —  Charlotte
Sch nur aufgelöst :  
Sierra - Charlie - Hotel
Schule Schule Schule
ß nur aufgelöst : 
Sierra - Sierra
Eszett scharfes S Eszett



 
 

Internationale u. allgemeine Abkürzungen, Amateurfunkabkürzungen und sonst. Kurzbezeichnungen
Abk Deutsche Bedeutung Englische Bedeutung
abt ungefähr about
ac Wechselstrom alternating current
af Niederfrequenz audio frequency
AGC automatische Leistungsregelung automatic gain control
ALC automatische Pegel-Regelung automatic level control
AM Amplitudenmodulation amplitude modulation
am Vormittag a.m. (ante meridiem)
AVC automatische Lautstärkeregelung automatic volume control
BBS Mailbox (Briefkasten) bulletin board system
BCI Rundfunk-Störungen broadcast interference
cl ich schließe meine Funkstelle closing
conds Bedingungen conditions
condx DX-Bedingungen dx conditions
cq allgemeiner Anruf common query
dc Gleichstrom direct current
de von (vor Rufzeichen) frz.: von
dwn abwärts, hinab down
dx große Entfernung long distance
fb ausgezeichnet fine business
FM Frequenzmodulation frequency modulation
gnd Erdpotential ground
HF Hochfrequenz (auch Kurzwelle 3 - 30 MHz) high frequency
if Zwischenfrequenz intermediate frequency
lsb Unteres Seitenband lower side band
om Anrede (Funkamateur) old man
op Funker operator
OSC Oszillator oscillator
PA Endstufe power amplifier
pse bitte please
pwr Leistung power
RF Hochfrequenz high frequency, radio frequency
rfi Funkstörungen radio frequency interference
rig Stationseinrichtung station equipment
RX Empfänger receiver
sigs Zeichen signals
SSB Einseitenband single sideband
SWR Stehwellenverhältnis standing wawe ratio
TNC Intelligentes Packet-Radio-Modem mit Prozessor terminal node controller
tnx danke thanks
TVI Fernsehstörungen television interference
TX Sender transmitter
trx Sendeempfänger transceiver
ufb ganz ausgezeichnet ultra fine business
USB oberes Seitenband upper sideband
UTC koordinierte Weltzeit coordinated universal time
vy sehr very
xcus Entschuldigung excuse
xmas Weihnachten christmas
xmtr Sender transmitter
xtal Quarz crystal
xyl Ehefrau ex young lady
yl Fräulein, Frau young lady



 
 

Zahlen
Zahl deutsche Bedeutung englische Bedeutung
10-4 verstanden
aus amerikanischem Polizeifunk
roger
55 viel Erfolg best success
73 viele Grüße best regards
88 Liebe und Küsse love and kisses
99 verschwinde ! move off !
128 = 55 + 73
viel Erfolg
viele Grüße
= 55 + 73
best success
best regards
600 Telefon telephone



 

Kanäle und Frequenzen
Vorbemerkungen
Kanal 01 - 40 CEPT-Kanäle, nahezu europaweit ist ein genehmigungs- und gebührenfreier Betrieb von Geräten mit CEPT-Prüfkennzeichen (nur FM) zulässig
nach den 2008 geänderten Bestimmungen dürfen diese Kanäle in Deutschland mit ensprechend ausgerüsteten Geräten auch für AM und SSB genutzt werden
Kanal 04 - 15 „alte“ Kanäle für AM / SSB und FM
Geräte mit AM dürfen mit einer "Circulation Card", die bei den Außenstellen der RegTP erhältlich ist, in vielen europäischen Ländern betrieben werden.
Kanal 41 - 80 Zusätzliche Kanäle (nur in Deutschland zugelassen), nur FM
In den Grenzgebieten zu Nachbarländern gelten sogenannte "Schutzzonen", in denen ein Betrieb auf diesen Kanälen nicht zulässig ist.
Funkbetrieb auf diesen Kanälen ist im Ausland unzulässig.
Manche Länder verbieten sogar die Einfuhr (auch im Transit) von Geräten mit mehr als 40 Kanälen. 
Zuwiderhandlungen werden teilweise mit empfindlichen Geldstrafen und Geräte-Einzug geahndet.
Kanäle für Packet Radio (digitale Datenübertragung)
Diese Kanäle sind zur nicht ausschließlichen Nutzung für Packet Radio (digitale Datenübertragung) freigegeben worden. 
Das bedeutet: Einerseits ist Packet Radio nur auf diesen Frequenzen zulässig, andererseits dürfen diese Frequenzen auch für Sprachübertragung genutzt werden.
Kanal Frequenz Kanal Frequenz
6 27,025 MHz 7 27,035 MHz
24 27,235 MHz 25 27,245 MHz
52 26,675 MHz 53 26,685 MHz
76 26,915 MHz 77 26,925 MHz
Hinweis zu den Rufzeichen für Packet Radio
Die Verpflichtung zur Verwendung von Rufzeichen besteht entsprechend der Amtsblattverfügung 50/1998 nicht mehr. Eine amtliche Vergabe von Rufzeichen erfolgt demzufolge ebenfalls nicht mehr. Einer zeitweilig dieser amtlichen Vergabe gleichzusetzende Vergabe von Rufzeichen durch den DAKfCBNF e.V. ist damit ebenfalls jegliche rechtliche Grundlage entzogen worden.
Allerdings ist es zur Unterscheidung der diversen PR-Stationen erforderlich und sinnvoll, ein Rufzeichen zu benutzen. Dieses selbstgewählte Rufzeichen sollte innerhalb der Rufzeichenreihen DAA200 bis DAZ999, DBB200 bis DBQ999, DBS200 bis DDZ999, DEB200 bis DEQ999 oder DES200 bis DRZ999 liegen und eine eindeutige Zuordnung ermöglichen.
Empfohlene Verwendung bestimmter Kanäle und Frequenzen
Diese besondere Empfehlung zur Nutzung bestimmter Kanäle ist nicht bindend.
Kanal Frequenz Verwendungszweck evtl. Bemerkungen
1 26,965 MHz Anrufkanal FM In Ballungsgebieten eine nicht besonders realistische Empfehlung, wobei die "Randlage" der empfohlenen Kanäle vom Ansatz her durchdacht scheint. 
4 27,005 MHz Anrufkanal AM
9 27,065 MHz Notrufkanal AM und FM
16 27,155 MHz Kontakt zu Wasserfahrzeugen
19 27,185 MHz Fernfahrerkanal FM
Kanäle und Frequenzen
Kanäle für Packet Radio (digitaleDatenübertragung) sind farbig hinterlegt.
Kanäle, die gleichzeitig zur Fernsteuereung von Spielzeugen freigegeben sind, sind rot gekennzeichnet.
K Frequenz K Frequenz K Frequenz K Frequenz
1 26.965 MHz 21 27.215 MHz 41 26.565 MHz 61 26.765 MHz
2 26.975 MHz 22 27.225 MHz 42 26.575 MHz 62 26.775 MHz
3 26.985 MHz 23 27.255 MHz 43 26.585 MHz 63 26.785 MHz
4 27.005 MHz 24 27.235 MHz 44 26.595 MHz 64 26.795 MHz
5 27.015 MHz 25 27.245 MHz 45 26.605 MHz 65 26.805 MHz
6 27.025 MHz 26 27.265 MHz 46 26.615 MHz 66 26.815 MHz
7 27.035 MHz 27 27.275 MHz 47 26.625 MHz 67 26.825 MHz
8 27.055 MHz 28 27.285 MHz 48 26.635 MHz 68 26.835 MHz
9 27.065 MHz 29 27.295 MHz 49 26.645 MHz 69 26.845 MHz
10 27.075 MHz 30 27.305 MHz 50 26.655 MHz 70 26.855 MHz
11 27.085 MHz 31 27.315 MHz 51 26.665 MHz 71 26.865 MHz
12 27.105 MHz 32 27.325 MHz 52 26.675 MHz 72 26.875 MHz
13 27.115 MHz 33 27.335 MHz 53 26.685 MHz 73 26.885 MHz
14 27.125 MHz 34 27.345 MHz 54 26.695 MHz 74 26.895 MHz
15 27.135 MHz 35 27.355 MHz 55 26.705 MHz 75 26.905 MHz
16 27.155 MHz 36 27.365 MHz 56 26.715 MHz 76 26.915 MHz
17 27.165 MHz 37 27.375 MHz 57 26.725 MHz 77 26.925 MHz
18 27.175 MHz 38 27.385 MHz 58 26.735 MHz 78 26.935 MHz
19 27.185 MHz 39 27.395 MHz 59 26.745 MHz 79 26.945 MHz
20 27.205 MHz 40 27.405 MHz 60 26.755 MHz 80 26.955 MHz



 

Antennen
Als Binsenweisheit gilt : Je länger und höher, desto besser. Seltsamerweise gibt es in sämtlichen Amateurfunk- und Betriebsfunkbändern nur Antennen mit einer elektrischen Länge von 1/4, 1/2, 5/8 oder 1/1 der Wellenlänge. Nur im CB-Bereich findet man 6/8- und 7/8- Strahler ....
Eine allgemeingültige Empfehlung für irgend einen Antennentyp kann man nicht geben. Bewährt haben sich seit sehr vielen Jahren für den Mobilbetrieb Antennen wie die Gamma I oder Gamma II (hierbei handelt es sich um sogenannte 5/8-Helical-Antennen ohne Verkürzungsspule oder Abgleicheinrichtungen mit einer Länge von 96 bzw. 125 cm) oder die "Mütter der Mobilantennen", die DV 27 (verkürzter 1/4-Wellen-Strahler mit Spule und Abgleichstift, ca. 130 cm lang) und die DV 27 L (ungekürzter 1/4-Strahler mit ca. 263 cm Länge für den Standbetrieb).
Für den "richtigen" Stationsbetrieb sollte man eine ausreichend hoch und sicher sowie blitzgeschützt montierte 1/2-Welle (z.B. GPA 27 oder HW 11, beide recht preisgünstig und rund 5,50 m lang) oder eine 5/8-Antenne wie die GPA 5/8 oder Spectrum 1600 (sehr gut für DX) wählen, die rund 6,60 m lang sind.
Als Balkon-Antennen haben sich die diversen Ausführungen der Boomerang sowie die Hurricane / Bazooka oder die Balco Top bewährt.
Mit Inkrafttreten der Amtsblattverfügung 201/1994 ist die Verwendung von Richtantennen zugelassen worden.
Antennen-Abgleich
Die in Funkgeräte eingebauten Stehwellen-Meßgeräte sind meist nicht sehr zuverlässig. Man sollte ein externes Gerät benutzen, wobei die teuersten Varianten nicht unbedingt auch die besten sein müssen.

Der Antennen-Abgleich erfolgt üblicherweise im Bereich der Frequenzmitte, dies sind für

  • 40-Kanal-Geräte die Kanäle 18 - 20
  • 80-Kanal-Geräte die Kanäle 1 - 4.
Bei Geräten, die (fast) ausschließlich für Packet Radio genutzt oder aus anderen Gründen überwiegend nur auf einem einzigen Kanal betrieben werden, kann auch direkt auf und für diesen Kanal die Antenne angepaßt werden.
Und allen "Stehwellen-Fetischisten", die bereits in Panik ausbrechen, wenn das SWR einmal bei 1,7 oder höher liegt, zur Beruhigung : Ein SWR, das einen Wert von 3 nicht übersteigt, verkraften die Endstufen der heutigen Funkgeräte allemal. Allerdings geht dies zu Lasten der Signalstärke bzw. Reichweite. Aber es muß keineswegs immer 1:1 oder 1:1,1 sein ..... obwohl es ein wünschenswerter Zustand wäre. 



 

CB-Funk im In- und Ausland

Die CIRCULATION CARD gestattet die Nutzung in folgenden Ländern:
(Liste aus CIRCULATION CARD übernommen) 
Gültig für Geräte mit Kennzeichnung:

CE, PR27, PR27D, PR27D-40, 27PR-FM, KAM,  KFFM40, KFFM, AFM80, KFAM40, FM80, k/m, KF, K/..., K/p.

Gastland Mitführen erlaubt ? Betreiben mit erlaubte Kanäle bei
FM AM SSB FM AM SSB
B Belgien ja ja ja ja 01 - 40 01 - 40 01 - 40
D Deutschland ja ja ja ja 01 - 80 01 - 40 01 - 40
F Frankreich ja ja ja ja 01 - 40 01 - 40 01 - 40
FL Liechtenstein ja ja ja ja 01 - 40 01 - 40 01 - 40
CH Schweiz ja ja ja ja 01 - 40 01 - 40 01 - 40
E Spanien ja ja ja ja 01 - 40 01 - 40 01 - 40
Download der CIRCULATION CARD

Benutzung ohne besondere Genehmigung gestattet

Gültig für Geräte mit Kennzeichnung:

CEPT

Gastland Mitführen erlaubt ? Betreiben mit erlaubte Kanäle bei
FM AM SSB FM AM SSB
B Belgien ja ja nein nein 01 - 40
DK Dänemark ja ja nein nein 01 - 40
FIN Finnland ja ja nein nein 01 - 40
F Frankreich ja ja nein nein 01 - 40
GR Griechenland ja ja nein nein 01 - 40
GB Großbritannien ja ja nein nein 01 - 40
IRL Irland ja ja nein nein 01 - 40
HR Kroatien ja ja nein nein 01 - 40
FL Liechtenstein ja ja nein nein 01 - 40
L Luxemburg ja ja nein nein 01 - 40
NL Niederlande ja ja nein nein 01 - 40
N Norwegen ja ja nein nein 01 - 40
A Österreich ja ja nein nein 01 - 40
So genannte Multinorm-Geräte unzulässig!
PL Polen ja ja nein nein 01 - 40
S Schweden ja ja nein nein 01 - 40
CH Schweiz ja ja nein nein 01 - 40
SK Slowakei ja ja nein nein 01 - 40
E Spanien ja ja nein nein 01 - 40
CZ Tschechien ja ja nein nein 01 - 40
H Ungarn ja ja nein nein 01 - 40
Ohne Gewähr!
Bei allen hier nicht aufgeführten Staaten wird ausdrücklich empfohlen, sicherheitshalber rechtzeitig bei den jeweiligen diplomatischen Vertetungen (Botschaften) und zusätzlich bei einem Automobilclub anzufragen

 


WARNUNG !
Über die Vorschriften in einigen — teilweise hier nicht aufgeführten — Ländern kursieren im Internet unterschiedliche und teilweise recht widersprüchliche Informationen.
Die Anfragen bei den diplomatischen Vertretungen sollten daher immer schriftlich erfolgen und eine Kopie der Auskunft sollte bei der Reise im Auto mitgeführt werden, um unerfreuliche Zwischenfälle oder Diskussionen mit staatlichen Kontrollorganen zu vermeiden.




 

11.03.2000 / CONVOY BUDDY

Einige Änderungen erfolgten im Mai 2010